Ihr Freizeitportal Deutschland
Home
Aktuelles
Freizeitgestaltung
Sehenswürdigkeiten
Gastronomie
Übernachtung
Veranstaltungen
Hobby
Ballonfahren
Wassersport & Meer
Oldtimersport
Freizeitkarten + Infos
Freizeitkarten
Emmerich
Hamminkeln
Moers
Serwest
NiederRheinroute
100 Schlösserroute
Mount Schlacki
2-LAND-Touren
Bücher
Wissenwertes
Veranstaltungen

Impressum
Kontaktformular

Suche:  

Mount Schlacki in Oberhausen






Chronologie des Kreuzweges
Im Mai 1987 begann der Bau eines Kreuzes aus Spurlatten anlässlich des Papst-besuches + Karfreitag 1992 fand die Ausstellung des Kreuzes auf der Halde und Einweihung durch Bischof Hubert Luthe und Weibischof Franz Grave statt + September 1993 nahm die Idee des Bergwerkdirektors A.D. Hannes Kettler für den Bau eines Kreuzweges zum Kreuz Gestalt an – fortgesetzt wird sie von seinem Nachfolger Michael Eisenmenger + Die umliegenden Kirchengemeinden und Verbände wirken bei der Umsetzung des Projekts mit + Im Dezember 1993 beginnt Gestaltung der 15 Kreuzwegstationen nach Rohrfederzeichnungen der Ordensfrau und Künstlerin Tisa von der Schulenburg + in Kupfer geätzt durch Bergleute im Ruhestand + eingearbeitet in das stilisierte Doppelbockgerüst der Schachtanlage Franz Haniel + Texte nach kirchlichen Verlautbarungen aus der Welt der Arbeit + Symbole aus der Bergbautechnik der Vergangenheit und Gegenwart + bis April 1995 Bau und Aufbau der Stationen durch Auszubildene des Bergwerks Prosper-Haniel + Karfreitag 1995 Einweihung des Kreuzweges durch Bischof Hubert Luthe + Beteiligte an der Gestaltung des Kreuzweges sind + die Pfarrgemeinden Heilige Familie, Bottrop - Grafenwald Sankt - Ludgerus, Bottrop - Fuhlenbrock Sankt - Barabara, Oberhausen - Sterkrade + und + Kab. Bezirksverband Gladbeck/ Bottrop Kab Bezirksverband Oberhausen/Mühlheim Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannbetreung e.V. Bergwerk Prosper-Haniel


I. Station
Pilatus wäscht seine Hände
Die Kirche muss in ihrer Verkündgung und in ihrem Wirken unter allen Verhältnissen für die Würde, das Recht und die Freiheit des Menschen eintreten.

Bischof Franz Hengsbach, 4. Oktober 1981


II. Station
Jesus nimmt sein Kreuz auf sich
Jede Arbeit, ob körperlich oder geistig ist unvermeidlich mit Mühe verbunden. Diese mit der Arbeit verbundene Mühsal kennzeichnet den Weg des menschlichen Lebens auf Erden und stellt eine Ankündigung des Todes dar.

III. Station
Erster Fall
Arbeitslosigkeit verletzt fast immer die Würde dessen, den sie trifft, und droht sein Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Weltkatechismus


IV. Station
Jesus begegnet seiner Mutter
Die Lebenskraft des Ruhrgebietes ist die Solidarität ... Bei aller geforderten Sachgerechtigkeit muß stets die Achtung vor der unantastbaren Würde des Menschen bestimmend sein, sondern auch ihrer Familien, nicht nur der Menschen von heute, sondern der kommenden Generationen.

Papst Johannes Paul II., 2. Mai 1987, Bergwerk Prosper-Haniel


V. Station
Simon von Creyne
Solidarität - das ist für die Bevölkerung des Ruhrgebiets kein Fremdwort! Verantwortung füreinander und Verantwortung vor Gott ist hier durchaus noch gelebte und bewährte Wirklichkeit.

Papst Johannes Paul II., 2. Mai 1987, Bergwerk Prosper-Haniel


VI. Station
Veronika hält das Schweißtuch
Wir müssen nicht das Außergewöhnliche tun, aber das Gewöhnliche müssen wir außergewöhnlich tun.

Bischof Franz Hengsbach.

Es muss da jemand hoch, da das Schild beschädigt ist.


VII. Station
Zweiter Fall
Unverschuldete Arbeitslosigkeit wird zum gesellschaftlichen Skandal, wenn die zur Verfügung stehende Arbeit nicht gerecht verteilt und der Ertragder arbeit nicht dazu verwandt wird, neue Arbeit für moglichst alle zu schaffen.

Papst Johannes Paul II., 2. Mai 1987, Bergwerk Prosper-Haniel


VIII. Station
Weinende Frauen
Der Christ darf sich nicht gleichgültig verhalten gegenüber Zuständen im natürlichen Leben.

Nikolaus Groß. Bergmann. Opfer des Nationalsozialismus


IX. Station
Dritter Fall
Technischer Fortschritt und Umstrukturierung dürfen nicht auf dem Rücken der Menschen durchgeführt werden. Nicht der Mensch ist für die Wirtschaft da, die Wirtschaft ist für den Menschen da.

Bischof Franz Hengsbach. 1987


X. Staion
Beraubung der Kleidung
Der Mensch ist mehr wert durch das, was er ist, als durch das was er hat.

II. Vatikanisches Konzil. 1965. Die Kirche in der Welt von heute.


XI. Station
Annagelung
Unser Glaube aber ist stark, die Hoffnung groß und hoffentlich die Liebe so brennend heiß, daß sie Berge versetzen kann.

Gottfried Könzgen, Arbeitersekretär, Opfer der Nationalsozialisten.


XII. Station
Kreuzigung
Wer zu diesem Kreuz aufblickt ist in seinem Leiden, in seiner Not, in seinen Ängsten nicht allein. Wer zu diesem Kreuz aufblickt, darf mit seinem Kreuz zu dem gehen, der selbst das Kreuz des Lebens kennengelernt hat.

Bischof Hubert Luthe - bei der Errichtung dieses Kreuzes, 17. 04. 1992.


XIII. Station
Beweinung
Das einzige, was ich in meinem Leben für meine Familie noch tun kann, ist die Treue in den alltäglichen Dingen.

Eine Mutter aus unserer Zeit.


XIV. Station
Grablegung
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Bonhoeffer, evgl. Theologe, Opfer der Nationalsozialisten


XV. Station
Auferstehung
... und er hat sein helles Licht bei der Nacht ...
aus einem alten Bergmannslied
Haltet das Licht des Lebens, das Licht Eures Glaubens, fest in Herz und Hand! Dann braucht ihr um das Morgen nicht zu bangen. Gott segne Euch! Glückauf!

Papst Johannes Paul II., 2. Mai 1987, Bergwerk Prosper-Haniel





Adolf Radecki entwickelte die Kupferstiche.






 





© Copyright by Arge Freizeit.net - Impressum